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Hiring Fraud 2026: Was aus UK auf uns zukommt – und warum wir jetzt handeln müssen
Wer mich kennt, weiß: Ich beobachte sehr genau, was in den Recruiting-Märkten in UK und USA passiert. Nicht aus nostalgischer Sehnsucht nach angelsächsischer Perfektion, sondern weil das, was dort heute Trend ist, bei uns in Deutschland morgen Realität wird. Einer dieser Trends ist besonders beunruhigend. Und er hat einen Namen: Hiring Fraud.
APSCo UK hat dazu kürzlich einen umfassenden Artikel veröffentlicht – basierend auf dem Hiring Fraud Guide 2.0 des Better Hiring Institute, präsentiert von Keith Rosser beim APSCo UK Legal & Compliance Forum. Wir haben diesen Beitrag für APSCo Deutschland übersetzt und aufbereitet, weil die Thematik für unsere Mitglieder und die gesamte deutschsprachige Personaldienstleistungsbranche hochrelevant ist.
Kurz gesagt: Bewerbungsbetrug ist vom Randphänomen zu einem systematischen, schnell wachsenden Risiko geworden und betrifft jeden Schritt im Recruiting-Prozess.
Für alle, die denken, das sei ein britisches Problem:
Das britische Home Office und die National Crime Agency beschäftigen sich inzwischen intensiv mit dem Thema – weil Hiring Fraud längst mit organisierter Kriminalität, Cyberkriminalität und moderner Sklaverei verknüpft ist.
Warum Personaldienstleister im Fadenkreuz stehen
Als Personalvermittler nehmen wir eine besondere Vertrauensstellung ein. Wir sind die Brücke zwischen Kandidat:innen und Unternehmen. Genau das macht uns zu einem attraktiven Ziel für Betrüger, die suchen:
Betrugsprävention ist keine HR-Pflichtübung mehr. Sie ist eine Kernkompetenz im Recruiting.
Ich spare mir die Langversion – die gibt es im Original-Artikel. Hier sind die wichtigsten Betrugsformen, die wir alle kennen sollten:
Wir reden hier nicht über ein abstraktes britisches Compliance-Thema. Der deutsche Personaldienstleistungsmarkt – mit seiner komplexen Zeitarbeits-Regulatorik, den vielen Lieferkettenstufen und dem wachsenden Remote-Anteil – ist mindestens genauso exponiert.
Was APSCo-Deutschland-Mitglieder jetzt tun sollten:
Hiring Fraud ist keine Compliance-Fußnote. Es ist ein strategisches Geschäftsrisiko und gleichzeitig eine Chance. Wer sichere, transparente und vertrauenswürdige Recruiting-Prozesse bietet, differenziert sich im Markt. Wer wegschaut, riskiert Reputation, Kundenverlust und rechtliche Konsequenzen.
Die Frage ist nicht mehr ob Betrug dein Unternehmen trifft – sondern wie gut du vorbereitet bist, wenn es passiert.
APSCo-Mitglieder können rechtliche Fragen zum Thema Hiring Fraud aber auch alle anderen Themen rund um Recruiting direkt an unser Legal Helpdesk richten.
Dieser Beitrag basiert auf einem Artikel von APSCo UK, verfasst auf Grundlage des Hiring Fraud Guide 2.0 des Better Hiring Institute. Wir danken APSCo UK für die Aufbereitung dieses wichtigen Themas.
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